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Gottesdienst: read it ... Der Kolosserbrief - WER IST JESUS WIRKLICH?

| CVJM Thüringen | cpJ-Predigt
Kolosser 1, 15-23 & 26-27 (Hoffnung für alle)
Volker Böhm

15 Christus ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes. Als sein Sohn steht er über der ganzen Schöpfung und war selbst schon längst vor ihr da. 16 Durch ihn ist alles erschaffen, was im Himmel und auf der Erde ist: Sichtbares und Unsichtbares, Königreiche und Mächte, Herrscher und Gewalten. Ja, alles ist durch ihn geschaffen und vollendet sich schließlich in ihm. 17 Denn Christus war vor allem anderen; und alles hat nur durch ihn Bestand. 18 Er ist das Haupt der Gemeinde, die sein Leib ist. Er ist der Ursprung allen Lebens und zugleich der Erste, der vom Tod zu einem unvergänglichen Leben auferstand. So sollte er in jeder Hinsicht an erster Stelle stehen. 19 Denn Gott hat beschlossen, mit seiner ganzen Fülle in ihm zu wohnen 20 und alles im Himmel und auf der Erde durch ihn mit sich zu versöhnen. Ja, Gott hat Frieden gestiftet, als Jesus am Kreuz sein Blut vergoss. 21 Auch ihr wusstet früher nicht, was es bedeutet, mit Gott zu leben; ihr wart seine Feinde durch alles Böse, das ihr gedacht und getan habt. 22 Doch indem Christus Mensch wurde und am Kreuz starb, hat Gott euch mit sich selbst versöhnt. Jetzt gehören wir zu Gott und stehen befreit von aller Sünde und Schuld vor ihm da. 23 Wichtig ist aber, dass ihr auch weiterhin fest und unerschütterlich in eurem Glauben bleibt. Lasst euch durch nichts davon abbringen! Keine Macht der Erde soll euch die Hoffnung rauben, die Gott euch durch seine rettende Botschaft geschenkt hat. Ihr habt sie gehört, und sie ist überall in der Welt verkündet worden. Mein ganzes Leben steht im Dienst dieser Botschaft. Sie will ich weitersagen. 
26 Ihr habt erfahren, was von Anfang der Welt, ja, was der gesamten Menschheit vor euch verborgen war: ein Geheimnis, das jetzt allen Christen enthüllt worden ist. 27 Dabei geht es um ein unbegreifliches Wunder, das Gott für alle Menschen auf dieser Erde bereithält. Ihr, die ihr zu Gott gehört, dürft dieses Geheimnis verstehen. Es lautet: Christus lebt in euch! Und damit habt ihr die feste Hoffnung, dass Gott euch Anteil an seiner Herrlichkeit gibt. 

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Gottesdienst: Weisheit - Die Summe aller Weisheit

| CVJM Thüringen | cpJ-Predigt
Prediger 8, 1-8 & 12-14 (Gute Nachricht)
Miriam Wardin

1 Denk an deinen Schöpfer, solange du noch jung bist, ehe die schlechten Tage kommen und die Jahre, die dir nicht gefallen werden. 2 Dann verdunkeln sich dir Sonne, Mond und Sterne und nach jedem Regen kommen wieder neue Wolken. 3 Dann werden deine Arme, die dich beschützt haben, zittern und deine Beine, die dich getragen haben, werden schwach. Die Zähne fallen dir aus, einer nach dem anderen; deine Augen werden trüb 4 und deine Ohren taub. Deine Stimme wird dünn und zittrig. 5 Das Steigen fällt dir schwer und bei jedem Schritt bist du in Gefahr zu stürzen. Draußen blüht der Mandelbaum, die Heuschrecke frisst sich voll und die Kaperfrucht bricht auf; aber dich trägt man zu deiner letzten Wohnung. Auf der Straße stimmen sie die Totenklage für dich an. 6 Genieße dein Leben, bevor es zu Ende geht, wie eine silberne Schnur zerreißt oder eine goldene Schale zerbricht, wie ein Krug an der Quelle in Scherben geht oder das Schöpfrad zerbrochen in den Brunnen stürzt. 7 Dann kehrt der Leib zur Erde zurück, aus der er entstanden ist, und der Lebensgeist geht zu Gott, der ihn gegeben hat. 8 »Vergeblich und vergänglich!«, war die Erkenntnis des Lehrers. »Alles vergebliche Mühe.« 

12 Im Übrigen lass dich warnen, mein Sohn: Es werden viel zu viele Bücher geschrieben und das viele Grübeln kann dich bis zur Erschöpfung ermüden. 13 Fassen wir alles zusammen, so kommen wir zu dem Ergebnis: Nimm Gott ernst und befolge seine Gebote! Das ist alles, worauf es für den Menschen ankommt. 14 Über alles, was wir tun, wird Gott Gericht halten, über die guten und die schlechten Taten, auch wenn sie jetzt noch verborgen sind. 

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Spiel zur Predigt

Gottesdienst: Weisheit - Die Weisheit in Person

| CVJM Thüringen | cpJ-Predigt
Sprüche 8, 1-21 (Luther 2017)
Detlef Kauper

1 Ruft nicht die Weisheit, und lässt nicht die Klugheit sich hören? 2 Öffentlich am Wege steht sie und an der Kreuzung der Straßen; 3 an den Toren am Ausgang der Stadt und am Eingang der Pforte ruft sie: 4 O ihr Männer, euch rufe ich und erhebe meine Stimme zu den Menschenkindern! 5 Merkt, ihr Unverständigen, auf Klugheit, und ihr Toren, nehmt Verstand an! 6 Hört, denn ich rede, was edel ist, und meine Lippen sprechen, was recht ist. 7 Denn mein Mund redet die Wahrheit, und meine Lippen hassen, was gottlos ist. 8 Alle Reden meines Mundes sind gerecht, es ist nichts Verkehrtes noch Falsches darin. 9 Sie sind alle recht für die Verständigen und richtig denen, die Erkenntnis gefunden haben. 10 Nehmt meine Zucht an lieber als Silber und achtet Erkenntnis höher als kostbares Gold. 11 Denn Weisheit ist besser als Perlen, und alles, was man wünschen mag, kann ihr nicht gleichen. 12 Ich, die Weisheit, wohne bei der Klugheit und finde Einsicht und guten Rat. 13 Die Furcht des HERRN hasst das Arge; Hoffart und Hochmut, bösem Wandel und verkehrter Rede bin ich feind. 14 Mein ist beides, Rat und Tat, ich habe Verstand und Macht. 15 Durch mich regieren die Könige und setzen die Ratsherren das Recht. 16 Durch mich herrschen die Fürsten und die Edlen richten auf Erden. 17 Ich liebe, die mich lieben, und die mich suchen, finden mich. 18 Reichtum und Ehre ist bei mir, bleibendes Gut und Gerechtigkeit. 19 Meine Frucht ist besser als Gold und feines Gold, und mein Ertrag besser als erlesenes Silber. 20 Ich wandle auf dem Wege der Gerechtigkeit, mitten auf der Straße des Rechts, 21 dass ich versorge mit Besitz, die mich lieben, und ihre Schatzkammern fülle.

 

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Gottesdienst: Weisheit - Im praktischen Tun

| CVJM Thüringen | cpJ-Predigt
Matthäus 7, 24-27 (Luther 2017)

24Darum, wer diese meine Rede hört und tut sie, der gleicht einem klugen Mann, der sein Haus auf Fels baute. 25Als nun ein Platzregen fiel und die Wasser kamen und die Winde wehten und stießen an das Haus, fiel es doch nicht ein; denn es war auf Fels gegründet. 26Und wer diese meine Rede hört und tut sie nicht, der gleicht einem törichten Mann, der sein Haus auf Sand baute. 27Als nun ein Platzregen fiel und die Wasser kamen und die Winde wehten und stießen an das Haus, da fiel es ein und sein Fall war groß.

 

Gottesdienst: Weisheit - Das Buch der Sprüche

| CVJM Thüringen | cpJ-Predigt
Sprüche 9, 1-18 (BasisBibel)
Tobias Nestler

1Frau Weisheit hat ihr Haus gebaut, eine Eingangshalle mit sieben Säulen errichtet. 2Zum Fest hat sie ihr Vieh geschlachtet, ihren Wein mit Gewürzen vermischt und ihren Tisch für die Gäste gedeckt. 3Nun schickt sie ihre Mägde los, um einzuladen. Sie selbst ruft von der Stadtmauer herab: 4»Wer unerfahren ist, kehre bei mir ein!« Und zu denen, die noch unwissend sind, sagt sie: 5»Kommt in mein Haus, esst von meinen Speisen und trinkt von meinem gewürzten Wein! 6Gebt eure Dummheit auf, dann habt ihr was vom Leben! Geradeaus geht es zur Einsicht!« 7Wer versucht, einen Spötter auszuschimpfen, handelt sich Ärger ein. Und wer versucht, einen Frevler zurechtzuweisen, handelt sich Schmach ein. 8Einen Spötter solltest du nicht zurechtweisen, sonst wird er dich hassen. Aber einen klugen Menschen kannst du zurechtweisen, er wird dich dafür lieben. 9Unterrichte den Klugen, dann wird er noch klüger! Belehre den Gerechten, dann lernt er dazu! 10Am Anfang der Weisheit steht die Ehrfurcht, mit der man dem Herrn begegnet. Wer zur Erkenntnis des heiligen Gottes kommt, wird Einsicht erlangen. 11Durch mich, die Weisheit, führst du ein langes Leben. Viele glückliche Jahre werden dir geschenkt. 12Wenn du dir Weisheit erwirbst, kommt es dir zugute. Wenn du aber spottest, trägst du selbst die Folgen. 13Frau Dummheit macht viel Lärm. Sie kann nichts anderes als nur verführen. 14Bei der Tür ihres Hauses hat sie Platz genommen, sich auf einen Sessel bei der Stadtmauer gesetzt. 15Sie spricht alle an, die vorbeikommen, auch die, die weitergehen wollen: 16»Wer unerfahren ist, der kehre bei mir ein!« Und zu denen, die noch unwissend sind, sagt sie: 17»Gestohlenes Wasser ist süß. Heimlich gegessenes Brot schmeckt köstlich.« 18Doch wer ihrer Einladung folgt, ahnt nicht, dass an ihrem Tisch die Geister der Toten sitzen. Aus der Tiefe des Totenreichs stammen ihre Gäste.

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Gottesdienst: Weisheit: Alles oder nichtig?

| CVJM Thüringen | cpJ-Predigt
Prediger/Kohelet 1,1-11 (BasisBibel)
Malte Kleinert

1Das sind die Worte von Kohelet, dem Sohn Davids, der König in Jerusalem gewesen ist. 2Windhauch um Windhauch, sagte Kohelet, Windhauch um Windhauch: Alles vergeht und verweht. 3Welchen Gewinn hat der Mensch bei aller Arbeit, mit der er sich unter der Sonne abmüht? 4Generationen kommen und gehen, doch die Erde bleibt für immer bestehen. 5Die Sonne geht auf und geht unter. Und jedes Mal drängt sie an ihren Ausgangsort zurück, wo sie wieder aufgehen wird. 6Der Wind weht nach Süden und dreht nach Norden. Pausenlos dreht er sich im Kreis. Und so wie der Wind sich im Kreis dreht, kehrt er an seinen Ausgangspunkt zurück. 7Alle Flüsse fließen ins Meer, doch das Meer wird davon nicht voll. Zu den Quellen kehren die Flüsse zurück, um dort wieder zu entspringen. 8Alle Dinge sind im Fluss, doch kein Mensch kann sie in Worte fassen. Kein Auge wird satt vom Sehen, und kein Ohr hat genug vom Hören. 9Was früher einmal geschah, wird wieder geschehen. Und was Menschen getan haben, wird wieder getan: Es gibt nichts Neues unter der Sonne! 10Es kann schon sein, dass einer sagt: »Schau her, das hier ist neu!« Doch schon vorher hat es das gegeben, vor langer Zeit. 11Nur kann sich niemand mehr an die erinnern, die in früheren Zeiten gelebt haben. Und auch an die Menschen, die in späteren Zeiten leben, wird sich niemand mehr erinnern. Schon ihre Nachkommen werden sie vergessen haben.

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Gottesdienst: Weisheit

| CVJM Thüringen | cpJ-Predigt
 

Am Sonntag starten wir unsere neue Predigtreihe „Weisheit“. Dabei geht es nicht um Theorie, sondern um ein persönliches Eintauchen in biblische Geschichten und Worte, die uns helfen, im Alltag Orientierung zu finden. Weisheit wächst dort, wo wir beginnen, sie zu suchen – sie kann zu einem inneren Kompass in unruhigen Zeiten werden.

Zum Auftakt feiern wir einen besonderen Gottesdienst mit viel Raum für Anbetung, Lobpreis und Gebet, Zeit zum Teilen und gemeinsamen Abendmahl. 

Gottesdienst: Begegnung mit dem Auferstandenen: Jesus zeigt sich Jüngern am See von Tiberias

| CVJM Thüringen | cpJ-Predigt
Johannes 21, 1-14 (NGÜ)
Detlef Kauper

1 Jesus zeigte sich seinen Jüngern später noch ein weiteres Mal. Er erschien ihnen am See von Tiberias, 2 wo Simon Petrus, Thomas – auch Didymus genannt –, Natanaël aus Kana in Galiläa, die Söhne des Zebedäus und noch zwei andere Jünger zusammen waren. 3 Simon Petrus sagte: »Ich gehe fischen.« – »Wir auch«, sagten die anderen, »wir kommen mit.« Sie gingen zum Boot hinaus und legten ab, aber in jener Nacht fingen sie nichts. 4 Als es dann Tag wurde, stand Jesus am Ufer, doch die Jünger erkannten ihn nicht. 5 »Kinder«, rief er ihnen zu, »habt ihr nicht ein paar Fische für das Frühstück?« – »Nein«, riefen sie zurück, »nicht einen einzigen!« – 6 »Werft das Netz auf der rechten Seite des Bootes aus!«, forderte er sie auf. »Ihr werdet sehen, dass ihr etwas fangt.« Sie warfen das Netz aus, aber dann konnten sie es nicht mehr einholen, solch eine Menge Fische hatten sie gefangen. 7 Da sagte jener Jünger, den Jesus besonders liebte, zu Petrus: »Es ist der Herr!« Als Simon Petrus ihn sagen hörte: »Es ist der Herr«, warf er sich das Obergewand über, das er bei der Arbeit abgelegt hatte, band es fest und sprang ins Wasser, ´um schneller am Ufer zu sein`. 8 Die anderen Jünger kamen mit dem Boot nach, das Netz mit den Fischen im Schlepptau. Sie hatten es nicht weit bis zum Ufer – nur etwa hundert Meter. 9 Als sie aus dem Boot stiegen und an Land gingen, sahen sie ein Kohlenfeuer, auf dem Fische brieten; auch Brot lag dabei. 10 »Bringt ein paar von den Fischen, die ihr eben gefangen habt!«, forderte Jesus sie auf. 11 Da stieg Simon Petrus ins Boot und zog das Netz an Land. Es war voll von großen Fischen, im Ganzen hundertdreiundfünfzig. Und trotz dieser Menge riss das Netz nicht. 12 »Kommt her und esst!«, sagte Jesus. Die Jünger hätten ihn am liebsten gefragt: »Wer bist du?« Aber keiner von ihnen wagte es; sie wussten, dass es der Herr war. 13 Jesus trat ´ans Feuer`, nahm das Brot und gab es ihnen, und ebenso den Fisch. 14 Das war nun schon das dritte Mal, dass Jesus seinen Jüngern erschien, nachdem er von den Toten auferstanden war. 

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Gottesdienst: Begegnung mit dem Auferstandenen: Jesus zeigt sich Thomas

| CVJM Thüringen | cpJ-Predigt
Johannes 20, 24-29 (BasisBibel)
Karsten Kopjar

24Thomas, der auch Didymus genannt wird, gehörte zum Kreis der Zwölf. Er war nicht bei ihnen gewesen, als Jesus gekommen war. 25Die anderen Jünger berichteten ihm: »Wir haben den Herrn gesehen!« Er entgegnete ihnen: »Erst will ich selbst die Wunden von den Nägeln an seinen Händen sehen. Mit meinem Finger will ich sie fühlen. Und ich will meine Hand in die Wunde an seiner Seite legen. Sonst kann ich das nicht glauben!« 26Acht Tage später waren die Jünger wieder beieinander. Diesmal war Thomas bei ihnen. Wieder waren die Türen verschlossen. Da kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte: »Friede sei mit euch!« 27Dann sagte er zu Thomas: »Leg deinen Finger hierher und sieh meine Hände an. Streck deine Hand aus und leg sie in die Wunde an meiner Seite. Sei nicht länger ungläubig, sondern komm zum Glauben!« 28Thomas antwortete: »Mein Herr und mein Gott!« 29Da sagte Jesus zu ihm: »Du glaubst, weil du mich gesehen hast. Glückselig sind die, die mich nicht sehen und trotzdem glauben!«

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Gottesdienst: Begegnungen mit Jesus - Auferstehung

| CVJM Thüringen | cpJ-Predigt
Johannes 20, 1-18 (BasisBibel)
Malte Kleinert

1Am ersten Wochentag nach dem Sabbat ging Maria aus Magdala zum Grab. Es war früh am Morgen und noch dunkel. Da sah sie, dass der Stein vor der Grabkammer weggenommen war. 2Sie lief fort und kam zu Simon Petrus und zu dem anderen Jünger, den Jesus besonders liebte. Denen berichtete sie: »Sie haben den Herrn aus dem Grab weggenommen. Und wir wissen nicht, wo sie ihn hingelegt haben.« 3Sofort machten sich Petrus und der andere Jünger auf und kamen zum Grab. 4Die beiden liefen zusammen los, aber der andere Jünger lief voraus. Er war schneller als Petrus und kam zuerst ans Grab. 5Er beugte sich vor und sah die Leinentücher dort liegen. Aber er betrat die Grabkammer nicht. 6Als Simon Petrus nachkam, ging er gleich in die Grabkammer hinein. Er sah die Leinenbinden dort liegen 7und auch das Tuch, mit dem das Gesicht von Jesus verhüllt gewesen war. Das lag aber nicht bei den Leinenbinden. Es war zusammengerollt und lag an einem anderen Platz. 8Nun ging auch der andere Jünger hinein, der zuerst am Grab angekommen war. Er sah alles und kam zum Glauben. 9Sie hatten ja die Heilige Schrift noch nicht verstanden, nach der Jesus von den Toten auferstehen musste. 10Dann kehrten die Jünger wieder nach Hause zurück. 11Maria blieb draußen vor dem Grab stehen und weinte. Mit Tränen in den Augen beugte sie sich vor und schaute in die Grabkammer hinein. 12Da sah sie zwei Engel in weißen Gewändern dort sitzen, wo der Leichnam von Jesus gelegen hatte. Einer saß am Kopfende, der andere am Fußende. 13Die Engel fragten Maria: »Frau, warum weinst du?« Maria antwortete: »Sie haben meinen Herrn weggenommen. Und ich weiß nicht, wo sie ihn hingelegt haben!« 14Nach diesen Worten drehte sie sich um und sah Jesus dastehen. Sie wusste aber nicht, dass es Jesus war. 15Jesus fragte sie: »Frau, warum weinst du? Wen suchst du?« Maria dachte: Er ist der Gärtner. Darum sagte sie zu ihm: »Herr, wenn du ihn weggebracht hast, dann sage mir, wo du ihn hingelegt hast. Ich will ihn zurückholen!« 16Jesus sagte zu ihr: »Maria!« Sie wandte sich ihm zu und sagte auf Hebräisch: »Rabbuni!« – Das heißt: »Lehrer«. 17Jesus sagte zu ihr: »Halte mich nicht fest! Ich bin noch nicht hinaufgegangen zum Vater. Aber geh zu meinen Brüdern und Schwestern und richte ihnen von mir aus: ›Ich gehe hinauf zu meinem Vater und eurem Vater, zu meinem Gott und eurem Gott.‹« 18Maria aus Magdala ging zu den Jüngern. Sie verkündete ihnen: »Ich habe den Herrn gesehen!« Und sie erzählte, was er zu ihr gesagt hatte.

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